GYNÄKOLOGIE


Frauenheilkunde

Geburt

Kinderwunsch

Die Gynäkologie (Frauenheilkunde) ist die Lehre von der Entstehung, Erkennung und Behandlung und Verhütung bis hin zu Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes.
Wenn es um Erkrankungen der Niere, der Harnblase- und Röhre geht beschäftigen sich auch Urologen mit weiblichen Patienten. Ebenfalls beschäftigen sich Gynäkologen mit männlichen Patienten wenn es um Erkrankungen des Brustdrüsengewebes geht. 

Häufige Erkrankungen

  • Zysten (Hohlräume mit Flüssigkeit gefüllt z.B. am Eierstock)
  • Myome (gutartige Gewebewucherungen der Gebärmuttermuskulatur)
  • Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle)
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Brustkrebs
  • PMS (Prämenstruelles Syndrom)
  • Adnexitis (Eileiter- Eierstockentzündung)
  • Bakterielle Vagionose (Bakterielle Entzündung)
  • Anlagestörung der Brust (z.B. fehlende Brustwarzen, unterschiedliche Brüste
  • Androgenisierung (Vermännlichung)
  • Anämie (Blutarmut)
  • Bartholinitis (Entzündung der Bartholindrüsen)
  • Eileiterschwangerschaft, Bauchhöhlenschwangerschaft
  • Brustdrüsenekretion (Ausfluss aus der Brust)
  • Mastitis (Brustentzündung)
  • Endometriumkarzinom (Krebs der Gebärmutterschleimhaut)

Geburt

Die Überwachung, die Vorbereitung, die Durchführung und Nachbehandlung der Schwangerschaft und der Geburt wird als Geburtenhilfe bezeichnet. 

Anzeichen einer Geburt

  • Eröffnungswehen setzen ein (alle 10 Minuten, ca. 30-60 Sekunden)
  • leicht blutiger Ausfluss infolge des sich lösenden Schleimpfropfes vom Muttermund, teilweise einige Tage vor der Geburt
  • Platzen der Fruchtblase
  • Erbrechen oder Durchfall

Geburtsbegriffe

  • Frühgeburt: Die Geburt eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche
  • Verlängerte Schwangerschaft: über die vollendete 42. Schwangerschaftswoche
  • überstürzte Geburt: eine ungewöhnlich schnell verlaufende Geburt
  • Fehlgeburt: Geburt eines Feten mit weniger als 500g, der vor- bzw. nach der Geburt stirbt
  • Totgeburt: Geburt eines Feten mit über 500g, der abgestorben ist
  • Risikogeburt: Geburt mit erhöhter Gefährdung der Mutter oder des Kindes
  • vaginale Geburt: Geburt durch den weiblichen Geburtskanal
  • Schnittentbindung oder Kaiserschnittentbindung: umgangssprachlich Kaiserschnitt: ausschneiden aus dem Bauch

Kinderwunsch

bei manchen Paaren klappt es auf Anhieb, bei anderen Paaren sellt sich auch nach Monaten keine Empfängnis ein, so kann auch die Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt werden. 

Untersuchungen bei Kinderlosigkeit/Kinderwunsch

  • Samenuntersuchungen
  • Einfrieren von Spermien sowie Eizellen im Vorkernstadium
  • ambulante Operationen: Bauch- Gebärmutterspiegelungen, ovarielle Stimulation, intrauterine Insemination, intracytoplasmatische Spermieninjektion, in vitro Fertilisation
  • Zyklusüberwachung
  • Entnahme von Spermien aus den Nebenhoden
  • Entnahme von Spermien aus den Hoden